NetSan e.V. – Vision
Die Sanitär- und Nährstoffwende
Warum wir Toiletten brauchen, die Dünger liefern
Das WC gilt nach wie vor als Ausdruck von Zivilisation, das Abwassersystem als eine der großen Errungenschaften der Moderne. Entstanden ist es in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als Reaktion auf die katastrophalen hygienischen Zustände in den großen Industriestädten. Zwar gab es danach tatsächlich keine Cholerawellen mehr in Europa. Doch die Lösung dieses einen Problems ging einher mit fatalen Folgen für Wasserbedarfsmengen, Wasserqualität und dem Verlust von Nährstoffen.
- Das System braucht sehr viel Trinkwasser und Energie – und ist sehr teuer – siehe:
Wassermenge, Energie und Kosten
- in den Kanalrohren vermischt sich Wasser mit vielfältigen Schadstoffen Kläranlagen versuchen mit hohem Aufwand, alles wieder zu trennen – was unzureichend gelingt – siehe:
Wasserqualität
- Wertvolle Nährstoffe wie Stickstoff, Phosphor und Kalium gehen für die landwirtschaftliche Nutzung verloren – siehe:
Umgang mit wertvollen Nährstoffen
- Nachhaltigkeit – siehe:
Zusammen denken, was zusammen gehört
- Planetare Grenzen – siehe:
Das WC und die planetaren Grenzen
- Fazit – siehe:
Fazit
Hier geht es zur Erkundungstour:
Was passiert mit dem Haufen in der Schüssel, nachdem jemand auf den Knopf gedrückt hat?
NetSan setzt sich für einen völlig anderen Umgang mit dem Thema ein.
Wir wollen Kot und Urin aus der Tabuzone holen.
Menschliche Ausscheidungen sind wertvolle Rohstoffe
Um die UN-Nachhaltigkeitsziele – Sustainable Development Goals (SDGs) erreichbar zu machen, spielt das eine wichtige Rolle.
Zugleich kann ein systemorientierter Ansatz einen großen Beitrag leisten, um die planetaren Grenzen (link zu 2 V) einzuhalten.
Auf der Seite Nährstoffwende
https://www.naehrstoffwende.org
gibt es viel Hintergrundmaterial und wissenschaftliche Studien zu unserem Thema.
